Die Cover Herstellung ...      
       

Natürlich geht hier ohne meinen Laptop NICHTS!

Bilder aus meiner Sammlung oder von alten Plattencovern werden eingescannt und digital bearbeitet.

 

   
    Für einen guten Cover Entwurf sitze ich ca. 2 Stunden vor dem Laptop.

Wenn ich Cover für Kunden mache, sind es mit Rücksprache und Vorentwurf schon mal 5 Stunden.

 

 
Eure eigenen Covervorstellungen werden von mir umgesetzt und das Label und das Cover können ohne Probleme mit Eurem Wunschnamen bzw. Logo versehen werden. Dazu sind ein Paar Regeln jedoch zu beachten. Zum Beispiel verwende ich KEINE geschützten Bilder und Original Label wie SUN, RCA und so weiter.    
    Ich drucke mit einem DIN A3 Drucker und nutze für das Cover in der Regel 220-250 Gramm Hochglanz-Fotopapier.

Die Labels werden leider auf einem A4 Bogen aus normalem Papier geliefert, die NICHT wasserfest sind. Die fertige Vinylplatte ist also mit großer Sorgfalt und Vorsicht zu reinigen!

Mit dem Drucker schaffe ich Cover für 7" Singles und EPs in einem Stück und für 10 Inch Schallplatte mit zwei Drucken herzustellen.

 
Der Ausdruck ist so vorbereitet, dass ich nur die Ränder mit der Schere ausschneiden muss.    
    Vor dem Ausschneiden muss ich die Knickkanten falzen.

Dazu nutze ich ein Messer - stilgerecht ein Springmesser.

 

 
Sind die Falzkanten einmal gemacht, werden die Klebekanten mit einem dünnen, doppelseitigem Klebeband versehen.    
    Jetzt kommt die Schere zum Einsatz. Auch hier ist eine saubere Handarbeit und Augenmaß nötig.

"Made in Germany" hat hier noch echte Bedeutung.

 
Nach dem schneiden und zukleben des Covers wird getestet, ob die Vinyl auch in der Hülle passt. In der Regel passt das aber 1a.    
    Um das Label aufzukleben, nutze ich einen für mich hergestellten DJ-Puck. Dieser ist einen Hauch dicker als ein normaler Puck. Das garantiert ein fast mittig fixiertes Aufsetzen des Labels.  
Das sieht leichter aus als es ist.

Also vorsichtig das Label ansetzen.

   
  Dann ohne Falten das Label fest ankleben, die Labels sind selbstklebend und nicht mehr abzureißen. Wie gesagt, hier mit Vorsicht zu Werke gehen.  
  Mit einem trockenem Antistatiktuch wird das Label fest angeklebt und die Vinyl noch mal gereinigt.    
  Jetzt kommt der letzte Test, ob die Vinyl Schallplatte auch wirklich ohne Fehler läuft.

Ich teste das selbstverständlich auf einem originalen Plattenspieler aus den 50er Jahren. Die 10 Inch Vinyls teste ich mit einem Dual Plattenspieler aus den 60er Jahren.

 

 
  "Schellack" Vinyl Platten werden wiederum auf dem 50er Plattenspieler getestet. Der Gute schafft die 78 RPM und hat eine passende Nadel dafür.

Ein Test, ob die Vinyls in einer 40er Jahre Schellack-Musikbox laufen, kann ich leider nicht, dazu sind diverse Nadeln nötig die ich nicht habe.

   
  Erst wenn dieser Test ohne Probleme läuft, sehe ich die Cut-Vinyl als OK an.  
  Nun wird die Vinyl-Platte eingepackt.    
  Vinyl Record Cut Kuxi bring nun die Vinyl zur Post und ZACK ...  
  ... nach kurzer Zeit kann die Schallplatte in Deine Sammlung wandern und mit viel Freude gehört werden.